Ausgabe Nr. 59 des Online-Magazin für Fotografie 

Thüringen - Sachsen Anhalt - Hessen - Fotografie im Fernsehen - Archiv

   

 

Fotografie: Roldan Sosa, Jose Luis Spanien Erosoin        
    

  

Fotoausstellung Glanzlichter

   

 

Die „Glanzlichter der Naturfotografie 2017“ sind entschieden. 21.654 Bildeinsendungen wurden zu diesem Naturfoto-Wettbewerb aus 38 Ländern eingereicht, der unter der Schirmherrschaft von Bundesumweltminister Barbara Hendricks und unter dem Patronat des DVF steht. Die Glanzlichter-Sponsoren aus der Fotoindustrie stellen die Preise im Gesamtwert von € 28.000 zur Verfügung.

Diese Fakten belegen eindeutig, welche Wertschätzung der größte deutsche Naturfoto-Wettbewerb seit Jahren genießt. Vier Tage nahmen sich die Juroren die Zeit, um alle Bilder zu beurteilen. Erst dann waren standen die diesjährigen Gewinner der Glanzlichter fest. Die Jury bestand dieses Jahr aus Viola Brandt, Naturfotografin, Andreas Klotz, Naturfotograf und Verleger, sowie die Veranstalterin des Naturfoto-Wettbewerbs und Naturfotografin Mara Fuhrmann.

„Glanzlichter-Naturfotograf 2016“ ist Thomas Kolenbrander aus Deutschland mit "Dramaturgie des Himmels". Das Siegerbild zeigt einen dramatischen Wolkenhimmel über einer Hochebene auf Island. Hier hat die Natur eine eindrucksvolle Vorgabe gemacht, die der Fotograf mit seiner Kamera optimal einfangen konnte. Es ist die Rückkehr zum Minimalen, um das Maximale auszudrücken – Fotografie pur. Durch die Reduktion auf das Wesentliche gewinnt ein Schwarz-Weiß-Bild seine Ausdruckskraft. Der Fotograf muss schon bei der Aufnahme entsprechend komponieren und die farbige Sichtweise in Schwarz und Weiß sehen.

Die „Glanzlichter-Nachwuchs-Naturfotografin 2016“ ist die 16jährige Eva Haußner aus Deutschland mit ihrem Bild „Aus dem Nichts“. Sie fotografierte die faszinierenden, intensiv grünen Facettenaugen einer Libelle. Diese sollten der Mittelpunkt ihrer Aufnahme werden. So scheint die Libelle wegen der geringen Tiefenschärfe aus dem Nichts zu kommen. Es wirkt, als würde ein Wesen aus einer anderen Welt auftauchen.

Danach wandern die Glanzlichter 2016 zwei Jahre durch Deutschland und Italien und werden dort in Museen, Naturparks und Nationalparks sowie in Galerien gezeigt.
 
Organisationen: projekt natur & fotografie und DVF Deutscher Verband für Fotografie. Die Wanderausstellung wird an folgenden Orten gezeigt:
 
  Naturkundemuseum in  Gotha    Thüringen   27. Januar - 24. März 2019
  Naturkundemuseum in Paderborn   Nordrhein-Westfalen   18. Januar - 22. April 2019
  Seniorenbüro Hohenmölsen   Sachsen-Anhalt   27. Januar - 24. März 2019
  Nationalparkhaus Ilsetal   Sachsen-Anhalt   8. Februar - 22. Mai 2019
  Naturkundemuseum Bamberg   Franken / Bayern   15. Mai - 21. Juli 2019
  Nationalparkzentrum Thiemsburg   Thüringen   5. Juli - 27. September 2019
  Naturkundemuseum Karlsruhe   Baden-Württemberg   1. August - 6. Oktober 2018
 

 

   
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Fotoworkshop Makrofotografie

 Die Frühblüher im

Nationalpark Hainich

Der Fotokurs Makrofotografie der Frühblüher im Nationalpark Hainich führt ein in die Kameratechnik, Kamerabedienung und Gestaltung von dokumentarischen und ästhetischen Makrofotografien unter den umständen der realen Natur.  Der Nationalpark Hainich der "Urwald in der Mitte Deutschlands" ist botanisch sehr vielfältig und somit sehr gut für einen Spezialkurs zur Makrofotografie geeignet.

 

Mehr Informationen:

Fotokurs  Makrofotografie im Nationalpark Hainich

Termin: Samstag, den 23. März 2019

Anmeldung unter: Servicebüro

Der Fotokurs findet statt. Wenige Anmeldungen sind noch möglich!

 

       fotokurs makrofotografie hainich
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Fotoausstellung

Venedig, Florenz, Neapel

1877

Eine Reise nach Italien

 

 

Kunstsammlung Jena vom

8. Dezember 2018 bis 14. April 2019

Fotografie: Naya Carlo Venedig Rialto-Bruecke um 1870
   

  

Die Geschichte der Fotografie hat viele Anfänge. Einer von ihnen liegt in Italien – genauer am Comer See. Dort begann nicht nur eine der klassischen Routen der Grand Tour sondern auch die Fotografie auf Papier. „An einem der ersten Oktobertage des Jahres 1833“, berichtet William Henry Fox Talbot, „beschäftigte ich mich an den lieblichen Ufern des Comer Sees damit, Skizzen anzufertigen, oder, wie ich besser sagen sollte: Ich versuchte sie anzufertigen, leider nur mit dem geringstmöglichen Ergebnis. Danach dachte ich daran, es erneut mit einer Methode zu versuchen, die ich mehrere Jahre zuvor probiert hatte. Diese Methode bestand darin, eine Camera obscura zu nehmen und das Abbild der Gegenstände auf ein Stück durchsichtiges Papier zu projizieren, das auf eine Glasscheibe im Brennpunkt des Instruments gelegt wird. Auf diesem Papier sind die Gegenstände deutlich zu sehen und können mit einem Zeichenstift einigermaßen genau, wenngleich nicht ohne Zeitaufwand und Mühe, auf das Papier durchgepaust werden. Ich hatte diese einfache Methode bei früheren Besuchen in Italien in den Jahren 1823 und 1824 ausprobiert. Das brachte mich dazu, über die unnachahmliche Schönheit jener von der Natur gemalten Bilder nachzudenken, welche die gläserne Linse der Camera obscura in ihrem Brennpunkt auf das Papier projiziert – märchenhafte Bilder; Schöpfungen eines Augenblicks, und dazu bestimmt, ebenso schnell dahinzuschwinden. Während dieser Überlegungen kam mir die Idee, wie reizvoll es sein müßte, könnte man diese über-natürlichen Bilder veranlassen, sich selbst dauerhaft abzudrucken und immerwährend auf dem Papier zu verweilen! Und warum sollte das nicht möglich sein? Fragte ich mich.“
Wie wir wissen, wurde es tatsächlich möglich – nicht zuletzt dank Talbots Erfindung.
Italien wird in dieser Erinnerung gleich mehrfach erwähnt, und immer geht es darum, aus Eindrücken dauerhafte Bilder zu machen. War man unterwegs, so war die Mobilität das eine, die imaginäre Dauer das andere. Zurück in der Heimat sollte neben den flüchtigen Erinnerungen auch etwas Dauerhaftes im Reisegepäck sein: Bilder. Italien war schon für Talbot und später auch für viele hunderttausende Reisende aus aller Welt eine touristische Destination und das beliebteste Reiseland des 19. Jahrhunderts überhaupt. Es ist das Land, in dem Zitronen blühen, die Antike in die abendländische Geschichte hineinragt und die Renaissance unübersehbar die Gegenwart prägt. Reisende brachten nicht selten aufwendige Alben mit Originalfotografien mit nach Hause, die in wunderbaren Ansichten die wichtigsten Etappen ihrer „Grand Tour“ versammelten.
   
© Kunstsammlung Jena, Markt 7, 07743 Jena

 

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Fotokurs

Grundlagen der Portraitfotografie

Ein praxisorientierter Fotokurs über die Entstehung von interessanten und ästhetischen Portraitfotografien ohne die Nutzung von Studioblitztechnik an einem kompakten Wochenende in Thüringen. Grundlagen an technischen, gestalterischen und psychologischen Fähigkeiten, die der Teilnehmer selbst mit seinen Mitteln im Nachhinein nachvollziehen kann werden gemeinsam trainiert.

 

Information: Fotokurs Portraitfotografie

Termin: 06. - 07. April  2019

Anmeldung unter: Servicebüro

Der Fotokurs findet statt.

Wenige Anmeldungen sind noch möglich!

 

           fotokurs portraitfotografie
 
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Fotoausstellung

FOOD FOR YOUR EYES

Internationale

Food-Fotografie

heute

 

 

 

 

 

Kunsthalle in

Erfurt / Thüringen

20. Januar bis 31. März 2019

Fotografie: Sylvan Müller

Meat the green, Butcher 4, ©Sylvan Müller

     

     

Längst ist die Modefotografie keine rein angewandt-kommerzielle Angelegenheit mehr. Künstler wie Jürgen Teller haben dem Genre eine unerwartet künstlerische Note verliehen, indem er die Standards verließ und höchst ungewöhnliche Perspektiven auf Models und Mode entwarf.
Ähnliches gilt auch für einen anderen Bereich der angewandten Fotografie: das Fotografieren von Speisen und deren Zutaten für die Werbung, für Kochbücher etc. Auch hier hat die Zahl der Fotografen und Fotografinnen zugenommen, die sich an künstlerischen Bildlösungen orientieren und auf unerwartete Ansichten von Lebensmitteln und ihrer Verarbeitung setzen.

Weltweit das einzige seiner Art ist das „Food Photo Festival“ in Vejle, Dänemark. Das von dem deutschen Foodfotografen Günter Beer ins Leben gerufene und organisierte „Food Photo Festival“ mit Vorträgen, Kursen und Ausstellungen ist Treffpunkt der besten Foodfotografen und Foodstylisten, Artdirektoren, Kochbuchautoren, Foodjournalisten sowie von interessierten Besuchern aus aller Welt.

Aus den Präsentationen dieser Biennale ist die Ausstellung „FOOD FOR YOUR EYES“ hervorgegangen. Kuratiert von Günter Beer umfasst die opulente Schau fotografische Abzüge von 18 Fotografen sowie eine Multimediaarbeit.
      
© Kunsthalle Erfurt im Haus zum Roten Ochsen, Fischmarkt 7, 99084 Erfurt
   

  

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Fotokurse

Blitzlicht- und Available-Light-

    

Fotografie

Fotografieren bei wenig Licht

Der Fotokurs Blitzlicht- und Available-Light-Fotografie trainiert praxisorientiert  den professionellen Umgang mit dem Thema „Der Mensch bei wenig Licht“.  Das Training wird Ihnen helfen Menschen in Innenräumen oder bei abendlichen Veranstaltungen wie Konferenzen, privaten Feiern zu Hause, Partys, Hochzeiten zu fotografieren - und das vorrangig ohne Stativ.

Information:

Fotokurs Fotografieren bei wenig Licht

Termin: 5. April 2019

Anmeldung unter: Servicebüro

 

Fotokurse Thüringen Fototechnik

 

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Fotoausstellung

 

SIEBEN Geschichten vom Glauben

 

Fotografien von

 

Sebastian Hesse

 

 

 

 

 

 

 

 

Museums für Thüringer Volkskunde

in Erfurt / Thüringen

13. Dezember 2018 bis 28. April 2019

 

Fotografie: Am Sufi-Schrein von Nizamuddhin, Indien (Foto: Sebastian Hesse)
  

  

Gezeigt werden Fotografien von Sebastian Hesse, die SIEBEN Geschichten vom Glauben erzählen: Von der Westküste Irlands bis zur Ostküste Chinas war Sebastian Hesse, heute Chefkorrespondent des MDR, als Fotograf und Journalist dem Phänomen des Glaubens auf der Spur. Ihn fasziniert, dass Menschen, die aufrichtig an etwas glauben, was größer ist als sie selbst, offensichtlich mit ihrem Dasein zufriedener sind als rein materialistische Konsumenten.
Wie unglaublich lebendig Glauben, Spiritualität und Religiosität im Alltag sind, das erlebte Sebastian Hesse in den USA, wo er in den Jahren 2000 bis 2005 als Chefkorrespondent der ARD arbeitete und lebte. Einmal unterwegs auf den Spuren des Phänomens begegnete es ihm auf jeder seiner zahlreichen Reisen. So entstand sein Projekt „SIEBEN Geschichten vom Glauben“.

Die Sonderausstellung im Museum für Thüringer Volkskunde ist eine Kooperation mit dem Mitteldeutschen Verlag, der unter gleichem Titel 2017 Sebastian Hesses Bild-Text-Band veröffentlichte. Ebenso in der Ausstellung zu sehen sind seine Fotografien, die unter dem Titel Credo. Momentaufnahmen aus Deutschland von Begebenheiten und Gemeinschaften berichten, in denen Menschen Orientierung suchen. ((Dr. A. Steiner-Sohn, VKM))
 
© Museum für Thüringer Volkskunde, Juri-Gagarin-Ring 140A, 99084 Erfurt
 

 

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BLUMENFARBENRAUSCH

 

Der Fotografieworkshop

Die Farbe ist das Fotomotiv. Blumen sind Schönheit und Farbenpracht in Vollendung. Die Farben der Pflanzen sind rein, harmonisch und ästhetisch. Wenn wir Blumen intensiv anschauen, tauchen wir in neue Welten ein und vergessen den Alltag. Wir sind im BLUMENFARBENRAUSCHDer Ort des Fotoworkshops ist der EGA Park in Erfurt.

Termin: Samstag, den 27. April 2019

Information Fotokurs Blumenfarbenrauschen

Buchung unter: Servicebüro 

 

           fotokurs erfurt
     

     

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Fotoausstellung

Streng geheim

Spuren das Kalten Krieges

 

Fotografien von

Martin Roemers

 

 

Zeitgeschichtliches Forum in

Leipzig / Sachsen vom

1. Februar bis 30. Juni 2019

Fotografie: Ukraine, Krim, Sewastopol.

Sowjetischer U-Boot-Stützpunkt, 2005 Martin Roemers

   

  

„Streng geheim – Spuren das Kalten Krieges. Fotografien von Martin Roemers“ Neue Wechselausstellung im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig Nach dem Zusammenbruch der Anti-Hitler-Koalition der Alliierten beherrschte der „Kalte Krieg“ das politische Geschehen der Nachkriegszeit bis 1989/90. Mehrmals drohte eine direkte militärische Konfrontation der Supermächte USA und Sowjetunion und damit auch die Gefahr eines weltumspannenden Atomkrieges. Der Konflikt war vor allem von ideologisch unüberbrückbaren Gegensätzen geprägt.
Was ist von dieser Epoche geblieben? Der niederländische Fotograf Martin Roemers dokumentiert eindrucksvoll die baulichen und topographischen Hinterlassenschaften des Ost-West-Konflikts in Europa. Die neue Wechselausstellung zeigt eine Auswahl von rund 60 Fotografien des Künstlers. Sie ist vom 1. Februar bis 30. Juni 2019 im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig zu sehen. Der Eintritt ist frei.
Die Aufnahmen entstanden zwischen 1998 und 2009 in zehn Ländern: Darunter sind Staaten, die zur Sowjetunion gehörten – Russland, die Ukraine, Lettland und Litauen –, Staaten des ehemaligen „Ostblocks“ wie Polen und die Tschechoslowakei, aber auch westliche Staaten wie Großbritannien, die Niederlande, Belgien und Deutschland. Die Fotografien führen den Betrachter zu
verlassenen Armeestützpunkten und Bunkern, zu technischen Installationen, Überwachungs-, aber auch Gedenkorten. Insbesondere die Relikte der Roten Armee auf dem Gebiet der früheren DDR und die mit riesigem Aufwand errichteten Bunker- und Kontrollanlagen sind Schwerpunkte der Arbeiten von Martin Roemers.
Die Ausstellung vereint verschiedene Serien des Künstlers über die architektonischen Spuren, die von der jahrzehntelangen Konfrontation der Systeme überall in Europa geblieben sind: Erhaltene Wandmalereien in ehemaligen sowjetischen Kasernen, ausgediente verrostete Panzer, stillgelegte Flugzeuge, verbrauchte Munition auf ehemaligem Sperrgebiet. Roemers Fotografien
verdeutlichen, dass der Kalte Krieg eine Auseinandersetzung zweier Systeme war, zugleich aber auch ähnliche funktionale Hinterlassenschaften auf beiden Seiten des „Eisernen Vorhangs“ hervorbrachte.
   
© Zeitgeschichtliches Forum Leipzig, Grimmaische Straße 6, 04109 Leipzig
     

  

 

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Fotoworkshop Frühling im

Nationalpark Hainich


Mit Kamera und Rucksack durch den Nationalpark Hainich. Erleben Sie durch diese "Minifotoreise", wie professionelle Fotografien entstehen und zu einem umfassenden Porträt des Nationalpark Hainich werden. Die geführte Wanderung, verbunden mit einem Fotografieworkshop, leitet Sie durch den Frühling im Nationalpark Hainich mit dem spektakulären Blütenmeer des weißen Bärlauch.

 

Termin: Sonntag, den 12. Mai 2019

Information: Fotokurs im Nationalpark Hainich

Buchung unter: Servicebüro 

Der Fotokurs findet statt. Der Preis pro Person ist 59 Euro für den Fotokurs von 10 bis 18 Uhr.

 

        fotokurse nationalpark hainich fruehling landschaftsfotografie
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Fotografie: Arbeitsweg Eugen von Arb        

    

 

Fotoausstellung Mein Arbeitsweg in Russland

   

Fotografien der Schweizer Eugen von Arb im Industrie- und Filmmuseum in Wolfen / Sachsen-Anhalt bis 14. April  2019

   

 

Den täglichen Arbeitsweg begehen wir meist unbewusst, obschon wir uns an vieles erinnern, das um uns passiert, wenn wir zum Büro, in die Fabrik, in die Schule oder in den Betrieb fahren oder spazieren. Aber meistens haben wir es eilig oder fühlen uns einfach als aussenstehende Zeugen. Der Arbeitsweg ist eigentlich Nebensache, der Tag beginnt oftmals erst mit dem einschalten des PCs am Arbeitsplatz.
Doch bis dahin müssen wir oft weite Strecken zurücklegen und Hindernisse der urbanen Welt überwinden: Strassen, Unterführungen, Brücken, Baustellen, Parks... Ausser der materiellen Welt durchqueren wir Orte mit verschiedenen Atmosphären, voller Gefühle und Gedanken die sich mit unseren eigenen vermischen.
Eugen von Arb, Fotograf und Journalist, ist in der Schweiz aufgewachsen und lebt seit 2004 in Petersburg. Sein damaliger Arbeitsweg in der Schweiz und sein jetziger in Russland - beide dauern ungefähr anderthalb Stunden. Während er in seiner Heimat das halbe Land durchfuhr, kommt der Fotograf und Journalist in Russland lediglich ans andere Ende der Millionenstadt St. Petersburg. Die Zugfahrt in der Schweiz entspricht der Reise in der Petersburger Metro.... Das bedeutet oft: Endloses Donnern und Rumoren zwischen grauen und lieblosen Stationen, die sich manchmal gleichen wie ein Ei dem anderen.
Doch Abseits der Metro gibt es viel mehr: Obschon alle Anstrengungen unternommen werden, um die Millionenstädt Petersburg zu einem effizient funktionierenden Systemen zu entwickeln, hat sich vielerorts eine dörfliche Atmosphäre bewahrt. Überall sind Menschen, die Strassen, Parks und Hinterhöfe bevölkern. Was für ein Gegensatz zu den Bahnhöfen und Strassen in der Schweiz, die zu Stosszeiten überfüllt, ansonsten aber leergefegt sind.
Auf einem Gang durch einen Petersburger Park kann man Senioren beim Schachspiel, Großmütter mit ihren Enkeln, Mütter beim Schwatz mit "schaukelndem" Kinderwagen und Teenager beim Spielen zuschauen. Pärchen und Schülergruppen bevölkern die Parkbänke, schwatzen, lachen und lärmen. Nicht immer sind die Gesichter glücklich - oft werden Konflikte lautstark im Freien ausgetragen. Die Luft ist voller Geflüster, Gespräch, Rufen, Schreien und Blicken. Es lebt.
Dieses Leben stellt uns Eugen von Arb in einer Fotoausstellung im Industrie- und Filmmuseum Wolfen vom 16.02. bis 14.04.19 in schwarz-weiß Fotografien vor. Die Ausstellung zeigt Momentaufnahmen eines täglichen Arbeitsweges.
Die Ausstellungseröffnung findet am Samstag, den 16. Februar 2019 im Industrie- und Filmmuseum Wolfen bei Beisein des Fotografen statt.
  
© Industrie- und Filmmuseum Wolfen, Bunsenstr. 4, 06766 Bitterfeld-Wolfen
  

 

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Fotosafari vom Werratal zum

geheimnisvollem Eichsfeld

Die Fotosafari zu den schönsten Fotomotiven zwischen Eichsfeld und Werratal. Die fotografischen Höhepunkte der  Region sind die Schauplätzen für einen erlebnis- und lehrreiche Fotokurs zur Architektur- und Landschaftsfotografie. Der praxisorientierte Fotokurs wird durch umfangreiche Lehrunterlagen zu einem nachhaltigen Sommererlebnis.

Fotokurs  zwischen Werratal und Eichsfeld

 Termine: 29. Juni 2019

Buchung unter: Servicebüro 

 

       
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Fotoausstellung

Tango Metropolis

Thomas Kellner

 

 

 

Deutschen Fotomuseum in

Markkleeberg / Leipzig / Sachsen

vom 6. April bis zum 11. August 2019

Fotografie: Thomas Kellner, Leipzig, Opernhaus, 2001

 

 

In Thomas Kellners einzigartiger künstlerischer Architekturfotografie zerfallen berühmte Gebäude in Stücke, schwanken von einer Seite  zur anderen, wackeln mit den Hüften und zaubern dem Betrachter ein Lächeln auf die Lippen.  Thomas Kellner stellt konventionelle Sehgewohnheiten in Frage und zeigt Architekturmotive aus aller Welt auf neue, multiperspektivische Weise. Er zerlegt prägnante Gebäude oder ganze Stadtlandschaften in fotografische Puzzles und verwandelt sie auf großformatigen Kontaktbögen in tanzende architektonische Gebilde, die an Delaunays kubistische Eiffelturmserie oder an Feiningers Veduten erinnern. Die in Einzelteile gesplitterten Formen summieren sich unter seiner Regie zum einzigartigen Bilderlebnis. „Tango Metropolis“ schärft den Blick des Betrachters und veranlasst ihn, die urbane Welt neu zu entdecken und ihre ästhetischen Strukturen zu verstehen.

Die mosaikartigen Ansichten sind streng geplant und werden zuerst in Skizzen vorbereitet. Die absichtsvolle Einbeziehung der fortlaufenden Bildnummerierung der Filmstreifen macht die Reihenfolge beim Aufnahmeprozess begreiflich. Gleich dem menschlichen Auge, das über ein Motiv gleitet, tastet Thomas Kellners Kamera den Gegenstand ab und stellt das Publikum vor die Herausforderung, das scheinbare Durcheinander der sich im Tanze drehenden Einzelbilder zu entwirren und erneut zu ordnen. Diese Fotografien sind Vexierbilder, die außer der offenkundigen Abbildung weitere verborgene Ebenen in sich tragen. Ihre Grundidee ist ebenso originell wie einmalig.               

  

© Deutsches Fotomuseum, 04416 Markkleeberg, Raschwitzer Straße 11, täglich außer Montag von 13 bis 18 Uhr geöffnet.

 

 

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Fotokurs  

 

Die Rhön ist Schön

 

Der Fotokurs - Die Rhön ist schön - Landschaftsfotografie in der hessischen Rhön   beinhaltet die praxisorientierte Vermittlung der Kamerabedienung und Bildgestaltung. Die Umsetzung der Bilder wird, mit einem erfahrenen Fotografiedozenten, direkt am Fotomotiv Rhön  vorgeführt und mit Ihnen gemeinsam an Ihrer Kamera trainiert.

 

Information:  Fotokurs Landschaftsfotografie in der Rhön

Termin: 7. Juni 2019

Anmeldung: Servicebüro 

Fotokurs mit 9 Stunden unterricht für 74 Euro

 

fotokurs hessen rhön
 
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fotokurs leipzig
Fotografie: Harald Schmitt
 

 

Fotoausstellung Aufbruch im Osten von Harald Schmitt

 
 im Zeitgeschichtlichen Forum in Leipzig  /  Sachsen vom 9. Oktober 2018 bis 7. April 2019
  

  

Aus Anlass des 29. Jahrestags der entscheidenden Leipziger Montagsdemonstration im Herbst 1989 zeigt das Zeitgeschichtliche Forum Leipzig ab dem 9. Oktober 2018 eine neue Foyerausstellung. Rund 50 ausgewählte Aufnahmen des ehemaligen stern-Fotografen Harald Schmitt dokumentieren Widerstandsmomente in der DDR und in den osteuropäischen Nachbarstaaten aus der Zeit von 1978 bis 1991: von den ersten Protesten streikender Arbeiter auf der Danziger Lenin-Werft über die ersten Friedensgottesdienste in Dresden bis zur Entmachtung von Michail Gorbatschow. Die Ausstellung ist bis zum 7. April 2019
zu sehen. Der Eintritt ist frei.
Zum Pressegespräch am Dienstag, 9.10.2018, um 11.00 Uhr mit dem Fotografen Harald Schmitt und Dr. Jürgen Reiche, Direktor des Zeitgeschichtlichen Forums Leipzig, laden wir herzlich ein. Die Bilder von Menschen und Orten des Umbruchs lassen die großen Veränderungen in diesem Jahrzehnt, die Europa und die Welt geprägt haben, spürbar werden. Durch die Verknüpfung der Fotos aus der DDR mit denen aus umliegenden kommunistischen Staaten wird deutlich, wie sehr die Entwicklung in der DDR und in den osteuropäischen Ländern ineinandergreifen.
Harald Schmitt arbeitete nach seiner Ausbildung zum Fotografen u.a. bei der Agentur „sven simon“ in Bonn. Von 1977–2011 war er festangestellter Fotograf beim Magazin „stern“. In diese Zeit fiel sein Aufenthalt in der DDR von 1977–1983. Der Fotograf wurde für seine Arbeiten sechs Mal mit dem „World Press Award“ ausgezeichnet. Foyerausstellung „Aufbruch im Osten. Fotografien von Harald Schmitt“ (9. Oktober 2018 bis 7. April 2019) geöffnet: Di-Fr 9–18 Uhr, Sa/So 10–18 Uhr, Eintritt frei
  
© Zeitgeschichtlichen Forum, Grimmaische Straße 6, 04109 Leipzig

 

 

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Fotoworkshop  -  Makrofotografie

Eine Lichtaura  für die kleinen Naturwunder

 

 

Gegenlicht ist eines der fotogensten Gestaltungsmittel in der Fotografie. Dieser Makrofotoworkshop zeigt wie faszinierende Naturfotografien mit schönem Licht im Nationalpark Hainich entstehen. Der Fotokurs für Fortgeschrittene Amateurfotografen ist ein weiteres Langzeitprojekt der PHOTOSCHULE HORN um die Schönheit der Heimat vorzustellen.

 

         fotokurse makrofotografie gegenlicht

 

 

Fotokurs  Makrofotografie im Nationalpark Hainich

 Termine: 8. Mai 2019

Buchung unter: Servicebüro 

 

 

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Fotoausstellung

 

Antanas Sutkus

  

Fotografien

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Opelvillen

in Rüsselsheim / Hessen vom

30. Januar bis 28. April 2019

Fotografie: Antanas Sutkus, Marathon on Universitetas Street. Vilnius, 1959
Courtesy: Galerie argus fotokunst, © Antanas Sutkus / VG Bild-Kunst, Bonn 2019
   

 

Die Opelvillen würdigen Litauens bekanntesten Fotografen Antanas Sutkus. Der 1939 bei Kaunas geborene Sutkus begann in den 1950er-Jahren, die Menschen seines Heimatlandes Litauen zu fotografieren, und zählt zu den großen humanistischen Fotografen Europas. Kunstpolitischen Doktrinen der Sowjetherrschaft folgte Sutkus nicht, so dass er viele seiner Fotografien erst nach 1990 veröffentlichen konnte. Fotogeschichte schrieb Sutkus auch durch eine Aufnahme von Jean-Paul Sartre. 1965 besuchte der französische Philosoph gemeinsam mit Simone de Beauvoir Litauen und erklärte sich einverstanden, dass Sutkus ihn auf der fünftägigen Reise fotografierte. In Nida auf der Kurischen Nehrung gelang dem jungen Litauer jenes Foto von Sartre, das zur Ikone wurde. Es zeigt den existenzialistischen Schriftsteller beim Streifzug in den Dünen als Diagonale im Raum, gegen den Wind gestemmt, im dunklen Mantel auf hellem Sand.

Die Ausstellung wurde in gemeinsamer Arbeit von Dr. Beate Kemfert und Norbert Bunge kuratiert. Die Leihgaben stammen aus verschiedenen Privatsammlungen. Es konnten seltene Fotografien zusammengetragen werden, dabei handelt es sich ausschließlich um Silbergelatine-Vintage-Prints.
      
© Opelvillen, Ludwig-Dörfler-Allee 9, 65428 Rüsselsheim
  
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BLUMENFARBENRAUSCH

 

Der Fotografieworkshop

 

Die Farbe ist das Fotomotiv. Blumen sind Schönheit und Farbenpracht in Vollendung. Die Farben der Pflanzen sind rein, harmonisch und ästhetisch. Wenn wir Blumen intensiv anschauen, tauchen wir in neue Welten ein und vergessen den Alltag. Wir sind im BLUMENFARBENRAUSCHDer Ort des Fotoworkshops ist der EGA Park in Erfurt.

Termin: Samstag, den 27. April 2019

Information Fotokurs Blumenfarbenrauschen

Buchung unter: Servicebüro 

Der Fotokurs findet statt. Der Preis pro Person ist 59 Euro für den Fotokurs von 10 bis 18 Uhr.

 

           fotokurs erfurt
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Fotoausstellung

Leica Oskar Barnack Award

Gewinner und Finalisten 2018

 

 

Leica Galerie in

Wetzlar / Hessen

27. Februar bis zum 5. Mai 2019

Fotografie: © Mary Gelman Svetlana

   

 

Wetzlar, 27. Februar 2019. Besucher der Leica Galerie Wetzlar dürfen sich auf eine neue Ausstellung freuen. Gezeigt werden die beeindruckenden Bildserien des Gewinners der LOBA Hauptkategorie 2018, Max Pinckers, der Gewinnerin des LOBA Newcomer Awards 2018, Mary Gelman, sowie die Bildserien der zehn Finalisten, die sich im vergangenen Jahr gegen rund 2.500 Bewerber aus 110 Ländern durchgesetzt haben.
Der belgische Fotograf Max Pinckers gewann 2018 mit seiner Bilderserie „Red Ink“ den renommierten Leica Oskar Barnack Award (LOBA). Pinckers beleuchtet mit seiner Arbeit, inwieweit Fotografie tatsächlich die Realität abbilden kann. Mit seinem Projekt „Red Ink“, das er unter strenger Aufsicht in Nordkorea fotografiert hat, spielt er geradezu mit der Wahrnehmung des Betrachters.
Den Leica Oskar Barnack Award Newcomer erhielt die aus Russland stammende Fotografin Mary Gelman mit ihrer Serie „Svetlana“. Etwa 150 Kilometer östlich von St. Petersburg liegt Svetlana, eine Einrichtung der anthroposophischen Camphill-Bewegung. Fast zwei Jahre lang besuchte und fotografierte Mary Gelman immer wieder den Ort und seine Bewohner. Svetlana ist eine heilpädagogische Initiative, in der behinderte Menschen selbstständig und fern von Vorurteilen oder Diskriminierung leben und arbeiten.
  
© Leica Galerie, Am Leitz-Park 5, 35578 Wetzlar
     

  

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Fotokurs 

Magie der Landschaft

Ungewöhnliche Blickwinkel auf Thüringer Landschaften sind das  Thema dieses Fotokurses.  Natürliche Symmetrien geben dieser herausragende Naturlandschaft eine intensive Ästhetik für große Bilder.

Information: Fotokurs Landschaftsfotografie

Termin: 9. Mai 2019

Buchung unter: Servicebüro 

        fotokurs thueringen landschaftfotokurs landschaftsfotografie thueringen spiegelung
 
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Fotoausstellung

GRACIELA  

ITURBIDE

  

 

 

 

 

 

 

Fotografie Forum

in Frankfurt / Hessen

8. März – 30. Juni 2019.

   Fotografie:  Our Lady of the Iguanas, Juchitaün, Mexico, 1979

® Graciela Iturbide Colecciones Fundacioün MAPFRE 2019

    

  

Ihre Bilder sind immer schwarz-weiß – und zeigen alle Schattierungen der menschlichen Existenz: Tradition, Glaube, Kultur und Tod gehören zu den zentralen Themen von GRACIELA ITURBIDE. Das Fotografie Forum Frankfurt ehrt die 1942 in Mexiko geborene Ikone der zeitgenössischen lateinamerikanischen Fotografie mit der ersten Retrospektive in Deutschland.

 
Gezeigt werden bedeutende Arbeiten aus allen Phasen ihres Schaffens, darunter Werke aus »Juchitán de las Mujeres«, der 1979 begonnenen Dokumentation der matriarchalischen Gesellschaft im mexikanischen Staat Oaxaca, sowie Porträts von Männern und Frauen der Straßengang »White Fence«, entstanden Mitte der 1980er Jahre in Los Angeles. Ebenfalls zu sehen sind sehr
persönliche Innenaufnahmen aus dem Haus von Frida Kahlo sowie Sujet-Bilder von Gärten, Landschaften und Vögeln in Indien, Korea, Mexiko oder Italien. Eine Ausstellung der Fundación MAPFRE, Madrid, in Kooperation mit dem Fotografie Forum
Frankfurt.

  
© Fotografie Forum Frankfurt, Braubachstr. 30–32. Frankfurt
   

 

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Fotokurs 

 

Opium für das Auge

   

Der Fotokurs Blumenfotografie - Opium für das Auge in Hessen führt in die technischen und gestalterischen Grundlagen der Blumenfotografie im Freien ein. Die intensiven Farben der Schlafmohnfelder  in Verbindung mit der harmonischen Hügellandschaft  am Meißner, sind ein besondere Augenschmaus für den Fotografen. Der sommerliche Fotokurs auf dem Land weckt Ihre Kreativität und lässt Raum für Erholung und Genuss.

 

Information: Fotokurs  - Opium für das Auge

    Buchung unter: Servicebüro 

Termin: 30. Juni 2019

Der Fotokurs findet statt.

Der Preis pro Person ist 74 Euro von 10 bis 19 Uhr.

  

 

       

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Fotoausstellung

 

Nullpunkt der

Orientierung.

Fotografie als

Verortung im Raum

 

 

 

ART FOYER der DZ Bank in

Frankfurt am Main

22. Februar 2019 bis 25. Mai 2019

Fotografie: Gottfried Jäger, zwischen, durch, 1986
  

  

Die Ausstellung „Nullpunkt der Orientierung. Fotografie als Verortung im Raum“ zeigt vom 22. Februar bis 25. Mai 2019 rund 60 Arbeiten von 18 internationalen Künstlerinnen und Künstlern, in denen Dreidimensionalität eine zentrale Rolle spielt. Die Werkauswahl nimmt die Geschichte des räumlichen Sehens seit der Camera obscura sowie aktuelle Phänomene unserer Bildkultur zum Ausgangspunkt einer umfassenden Betrachtung des Räumlichen in der Fotografie.

Präsentiert werden Arbeiten von Alexandra Baumgartner, Jose Dávila, Jan Paul Evers, Christiane Feser, Alex Hartley, Raphael Hefti, Gottfried Jäger, Barbara Probst, Louise Lawler, Georges Rousse, Lorna Simpson, Susa Templin, James Welling und Bruno Zhu sowie eigens für die Ausstellung erworbene Werke von Miriam Böhm, Lilly Lulay, Stefanie Seufert und Shirana Shahbazi.

Die Exponate zeigen einen freien, teils bildhauerischen Umgang mit dem Material ebenso wie eine Weiterverarbeitung gefundener Bilder in individuellen Praktiken der zeitgenössischen Kunst. Klassische fotografische Bilder wird der Besucher in der Ausstellung dagegen vermissen. Fast alle Werke bewegen sich aus dem Bild heraus und hinein in den Ausstellungsraum – eine begehbare Installation, monumentale spiegelnde Platten und objekthafte Kästen, die aus der Wand herausragen.

Wie bei Skulpturen spielen Mehransichtigkeiten eine Rolle, Oberflächen, die den Tastsinn reizen, wie etwa der Filz in Lorna Simpsons (*1960 in New York City, USA) „The Fire Escape“, 1995, oder vollkommen abstrakte Gefüge von Flächen im bildlichen oder realen Raum wie in den Werken von Miriam Böhm (*1972 in München). Jan Paul Evers (*1982 in Köln) dienen hingegen selbst aufgenommene und gefundene Bilder als Ausgangsmaterial einer sowohl digitalen als auch analogen Weiterbearbeitung in der Dunkelkammer.
    
© DZ BANK Kunstsammlung - ART FOYER, Platz der Republik, 60325 Frankfurt/Main
Öffentlicher Zugang: Friedrich-Ebert-Anlage / Cityhaus I, Öffentliches Parkhaus „Westend“
      

 

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Fotokurs

im

Bergwerk Merkers

  

 

Der Erlebnisfotokurs beleuchtet die Fotografie in einem der interessantesten und schönsten Bergwerke der Welt. Der Fotoworkshop erklärt und trainiert gemeinsam die Lichtgestaltung und die grafische Bildgestaltung  mit der Fototechnik der Kursteilnehmer, im tiefsten Besucherbergwerk der Welt, in 800 Meter Tiefe unter Tage. Spektakuläre Bilder entstehen von den riesigen Superkristall und dem Untertageabbau. 

 

 

Anmeldung unter: Servicebüro

Termin:  Samstag, den 8. Juni 2019

Info: Fotokurs im Bergwerk Merkers

Der Fotokurs findet statt. Ihre Anmeldungen sind willkommen.

 

          

Fotokurs im Bergwerk Merkers Hessen Geschenk Erlebniss

   

 

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fotokurs rhein mainAusstellung

mit Fotografie

GREY IS THE NEW PINK

Momentaufnahmen des Alterns

 

 

 

 

Weltkulturen Museum in

Frankfurt am Main Hessen vom

26. Oktober 2018 bis 1. September 2019

 Jake Verzosa: The Last Tattooed Women of Kalinga (Serie: The Last Tattooed Women of Kalinga)

Provinz Kalinga, Philippinen. Foto: Jake Verzosa, 2009 – 2013

   

 

Wer ist wo wann alt? Kann man der „Herausforderung Alter” optimistisch begegnen? Und welche Potenziale schlummern im Älterwerden?

Die weltweite demografische Entwicklung prognostiziert eine Zunahme an älteren Menschen in der Bevölkerung. Das Älterwerden spielt also nicht nur für den Einzelnen eine wichtige Rolle, sondern hat Auswirkungen auf gesellschaftliche und kulturelle Prozesse. Doch jede Generation altert anders. Und ab wann kann man überhaupt von „alt” sprechen? Auch wenn es weltweit einheitliche biologisch sichtbare Alterungsprozesse gibt, so weist doch jede Kultur in der Bestimmung von „Alter” ihre Unterschiede auf. Eine allgemeingültige Definition der Lebensphase „Alter” gibt es nicht. Wer ist also wo wann alt?

GREY IS THE NEW PINK betrachtet die unterschiedlichen Ideen und Entwürfe zum Thema Alter(n) aus kulturwissenschaftlichen, künstlerischen sowie persönlichen und individuellen Perspektiven. Wie Bruchstücke einer Lebenserinnerung fügt die Ausstellung den individuellen Umgang mit Themen wie Lifestyle, Liebe und Sexualität, Weitergabe von Wissen, Langlebigkeit, Krankheit, Gesundheit und Tod zu einer Anthologie des Alterns zusammen.

In der Ausstellung nähern sich internationale Wissenschaftler*innen, Künstler*innen und Lyriker aber auch jüngere und ältere Menschen aus der Bevölkerung dem Thema Alter(n) in Fotografien, Filmen, Literatur, Zeichnungen sowie Raum- und Multimedia Installationen und Performances an. Zahlreiche Fotografien und Objekte aus den Sammlungen Afrika, Amerikas, Südostasien, Ozeanien und Visuelle Anthropologie sowie Werke der Bibliothek des Weltkulturen Museums erweitern die Perspektiven auf die Thematik.
  
© Weltkulturen Museum, Schaumainkai 29, 60594 Frankfurt am Main
   

 

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Fotokurs Rosenblüte

in Steinfurth
Blumenfotografie in Hessen



Fotografie im zauberhaften Blütenmeer der Wetterau zwischen Frankfurt, Gießen und Bad Nauheim. Die Königin der Blumen im Garten - sind das fotografische Thema des Fotokurses Rosenblüte. Der Fotokurs im hessischen Steinfurth präsentiert die Bildgestaltung und Kamerabedienung für Blumen- und Gartenfotografie. Leicht verständlich und praxisorientiert werden direkt am Fotomotiv gemeinsam Rosen fotografiert.

 

Termin: Samstag, den 22. Juni 2019

Information Fotokurs Rosenblüte in Hessen

Buchung unter: Servicebüro 

 

      fotokurs rosenblüte
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Dokumentationen, Kurse und Spielfilme

zur Fotografie

 im deutschsprachigen Fernsehen

  

 

Freitag, 8. März 2019 - 22:35 - 22:45 Uhr alpha
Wie funktionieren Medien? Kamera läuft, Ton ab! - Wie entsteht ein Tatort?
Schulfernsehen, 2014

Samstag, 23. März 2019 - 23:55 - 00:25 Uhr arte
Square für Künstler - Carte Blanche für Reza, Fotograph
 

Donnerstag, den  28.März 2019 ab 4:40 Uhr bis 5:35 Uhr auf Sky Arts HD

Duane Michals - Liebe, Leidenschaft, Tod, Unsterblichkeit

Der US-Amerikaner Duane Michals (geb. 1932) ist ein Meister der zeitgenössischen Fotografie. Er porträtierte berühmte Künstler wie Pier Paolo Pasolini, Roman Polanski, René Magritte und Giorgio de Chirico. Er ist ein begnadeter Geschichtenerzähler und schreibt oft Texte zu seinen Fotos, um weitere Bedeutungsebenen öffnen. Seine Werke befinden sich in renommierten Museen, darunter das das Metropolitan Museum of Art und das Museum of Modern Art. Die Dokumentation entstand in Pittsburgh, New York und Vermont, Michals Lieblingsorten, und geht den universalen Themen wie Liebe, Sehnsucht, Tod und Unsterblichkeit in seinem Schaffen nach.

Sonntag, 31. März 2019 - 16:25 - 16:55 Uhr arte
Paris. So schön war das! - Devanture
2018, Online verfügbar von 31/03 bis 29/06
Der Regisseur Bernd Boehm erweckt die einmalige Sammlung historischer Fotografien Werner Bokelbergs vom Paris des Fin de Siècle zum Leben und gibt den Menschen jenseits von Sorglosigkeit, Cabarets und Salons eine Bühne. Er zeichnet ein facettenreiches Sittenbild der Hauptstadt des Einzelhandels und dokumentiert mit Fotokarten des "petit commerce" den Alltag der kleinen Leute. Der Zuschauer erhält Einblick in die Entstehung eines neuen fotografischen Genres und die Entwicklung der Konsumkultur im 19. Jahrhundert. Er lernt Arbeitswelt, Ethos und Kultur der Ladenbesitzer und ihrer Mitarbeiter kennen, die sich ernst und voller Selbstbewusstsein vor ihren Geschäften fotografieren ließen. Zwar sollten die historischen Aufnahmen als Werbeträger für die Läden und ihre Produkte fungieren, doch die Faszination dieser Fotografien entsteht vorwiegend durch die Menschen. Sie verleihen ihnen Ausdruck und rücken die Schaufenster, die mit ihren Geschäftsauslagen an eine Warenbühne erinnern, in den Hintergrund. Sie verkörpern den optimistischen Zeitgeist der Belle Epoque und erzählen von dem harten, entbehrungsreichen Alltag, von der Würde der Arbeit und der Rechtschaffenheit ihres Standes. Die Cartes Photos erlauben eine intime Sichtweise, die bislang eher aus der Interpretation Intellektueller jener Zeit, Malern und Schriftstellern, bekannt war. Die Sammlung versteht sich als eine Chronik einer vergessenen Zeit und liefert ein soziologisch interessantes und authentisches Gesellschaftsporträt, das von Fotohistorikern und Kuratoren diskutiert und in den soziokulturellen Kontext eingeordnet wird.




Recherche durch Kunstlinks.de und Recherche durch Redaktion der Photoschule Horn und abschließende Filterung und Verlinkung Dieter Horn

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Fotografie-Film im WEB
  

 

Square für Künstler, Carte Blanche für Martin Middlebrook, Fotograf

Mapplethorpe: Look at the Pictures

Tirol in Augenblicken: 150 Jahre Fotografie im Land der Berge

 

 

 

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Vorhergehende Ausgaben des Newsletters und des Onlinemagazines Fotografiekultur

 

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Ausgabe     Nr: 31 Januar 2012
Ausgabe     Nr: 30 30. Oktober 2011
Ausgabe     Nr: 29 20. Mai 2011 Fotoausstellung Paris in Eisenach
Ausgabe     Nr: 28 1. Februar 2011 Aktfotografie in Grimma und Ziegenrück
Ausgabe     Nr: 27 1. November 2010 Helmut Newton in Kunsthaus Apolda
Ausgabe     Nr: 26 08. Juli 2010 Finissage der Galerie im Hause Bohl - Eisenach
Ausgabe     Nr: 25 05. März 2010 Modefotografie in Halle
Ausgabe     Nr: 24 05. November 2009 Ausstellung Henri Cartier Bresson
Ausgabe     Nr: 23 04. August 2009 Fotofestival Leipzig
Ausgabe     Nr: 22 03. Januar 2009 World Press Photo, Bauhausfotografie

Ausgabe     Nr: 21

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Dampflokfotografie in Meinigen, Fotokino in Weimar

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2008

Geburtstagsfeier 80 Jahre Arbeiterfotografie in Erfurt

Newsletter  Nr: 19

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Fotothek, Nackte Musen, Loom Magazine in Weimar

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